24.10.14

Kettchen + DIY = Alltagstauglich

Aus der letzten Zeit und den Projekten hier der nächste Teil: die Kettchen. Ehrlich, ich habe nur wenige Schmuckstücke gemacht, unter anderem diese beiden. Eher für den Alltag geeignet, vielleicht sogar ganz gut, um sie mit anderen zu kombinieren. Die mit den Steinchen ist ein ehemaliger Chandelier-Ohrring aufgenäht auf ein Stück Kunstleder. Die andere sind ganz simpel verwobene Kettenstücke in verschiedenen Goldnuancen. Eigentlich eine klasse Basis, um sie mit anderen Ketten zu verschlingen/verdrehen und daraus für einen Tag ein neues Schmuckstück zu kreieren.
Aber wie tragt ihr solche Ketten? Ich meine im Herbst und Winter sind Schals ja praktisch Standard. Und wenn der Hörsaal nicht gerade völlig übervölkert und damit zu warm ist, kuschel ich mich lieber in meinen riesigen schottischen Wollschal... ^^




Als Anleitung würde ich gerne ein paar tolle Worte sagen, aber zur oberen Kette kann ich nur sagen: Zwei Ösen, in die ich verschieden lange Kettenstücke gehängt habe. Die Kettenstücke habe ich alle bis auf zwei (eins pro Seite) miteinander verdreht und verschlungen und in die beiden Ösen gehängt. Die beiden übrigen Kettchenstücke sollen nach hinten um den Hals führen, also befestigt ihr an den Enden einen Schmuckverschluss oder Satinband zum zubinden.

Für Nummer zwei habe ich ein Stück eines großen  Ohrrings um 180° gedreht auf ein Stückchen Kunstleder genäht. Durch die Biegeringe in der Mitte habe ich ein passendes Stück Kette gezogen, die Ringe am Ende der Steinchen außen habe ich geöffnet, in die Kette eingehängt und wieder gut geschlossen (zwei Schmuckzangen sind hier sehr hilfreich!). So kann der Anhänger nicht verrutschen und hängt immer ordentlich!

Falls noch nicht alle Unklarheiten beseitigt sind, beantworte ich gerne alles in den Kommentaren... ;)

So weit, so kombinationsfreudig
lici

21.10.14

Uni Essentials + DIY = Semester Ahoi!



Du meine Güte. Auch ich gehöre zu den Menschen mit mehreren Hobbys. Und vor einiger Zeit habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, auch noch darüber zu bloggen... In letzter Zeit hatten alle Erstsemester, zu denen ich mich jetzt auch zählen darf, so einiges um die Ohren. Die Einführungswochen, Einführungsveranstaltungen, Einführungsfrühstücke, Einführungssektchen...muss man schon mal unter einen Hut bekommen. ;-)
Auch wenn ich in einige Projekte vertieft war, habe ich mir bis jetzt nicht die Zeit genommen auch darüber zu bloggen. Zugegeben, hätte nicht gedacht, dass es mir so fehlen würde!
Passend zum Thema, zeige ich euch heute was ich mir für die kommende Zeit an der Uni gemacht habe. Meine drei Uni-Essentials, natürlich alle mit einer Portion DIY versehen!

|| Ein Planer - denn Papier ist geduldig und der Akku geht nicht leer ||
|| Stifte mit Verpackung - Egal, ob einer oder die ganze Palette, nicht ohne Mäppchen ||
|| Ein Thermobecher - Hält alles in der richtigen Temperatur und vermeidet viel Verpackungsmüll ||



Der Planer. Meine Idee von einem tollen Kalender ist schmal, ungefähr A5, schlicht und mit gutem Papier. Daher ist Filofaxing nichts für mich, auch wenn es dafür die spaßigsten Inspirationen auf Pinterest gibt. Aber eine Sache habe ich übernommen: Aufkleber! Eine Packung Standard-Büro-Haftetiketten-Dinger in weiß wurde verwandelt. Erst in große Grafikexperimente mit Pigmentliner und Aquarellstiften, dann mit  Metallicfarbe, Textmarker und Washi Tape in kleinere Ableger. Letztere haben noch kleine Spezialumschläge zur Ordnung bekommen:





Natürlich bietet sich der Platz im Planer wundervoll für Listen und Ideensammlungen an! Alleine dafür habe ich mir ein eigenes Board bei Pinterest angelegt, einfach, weil mir sowas gefällt. Wie man kleine Taschen aus Papier bastelt, Trenner, Motive... Es ist für mich einerseits reine Entspannung, sich so kreativ mit einem Projekt auseinander zu setzen. Andererseits ist es damit jedes Mal eine Freude, den eigenen Planer aus der Tasche zu holen! Übrigens: Washi Tape ist klasse zum Verzieren und macht Spaß. Aber es lässt sich nicht rollenweise in der Tasche mitschleppen. Daher erstmal die kleinen Aufkleber "to-go" (und ja, alle selbstgemacht!):





Stifte mit Verpackung. In Vorlesungen und auch schon im Abi hat sich für mich ein sehr strukturiertes Mitschreiben bewährt. Das heißt, Stabilos, Textmarker, Bleistift, meinen Füller und Pigmentliner.
Meine ultimativer Tipp bei wenig Platz: Textmarker und Radiergummi gibt es auch in Stiftform!

Aus der Kollektion Stoffmuster aus diesem Post hier habe ich einen braunen Stoff und dunkelbraunes Kunstleder verwendet. Dazu zwei Stärken schwarzes Satinband. Unter dem breiten Satinband verstecken sich zwei Streifen Magnetband (aus dem Baumarkt), die so den Magnetverschluss bilden:


Der Thermobecher. Ich liebe ihn jetzt schon. Dazu habe ich einen gefunden, bei dem man das innenleben selbst gestalten kann. Meine Wahl fiel auf graues Tonpapier, mit glänzender kupferfarbener Metallic-Zeichnung.
Bei mir kommt allerdings kein Kaffee in die Tüte ...den Becher natürlich, sondern schwarzer Tee mit einem Schuss Sahne. Oder heiße Schokolade. Bevor es hier um Schleichwerbung geht, verrate ich meine Favoriten gerne in den Kommentaren. ;-)


Und, was ist für euch das wichtigste in der Uni? Oder was braucht ihr für eure Notizen? Kaffee oder Tee? Füller oder Kuli? Vorlesung oder Übung? Und was studiert ihr überhaupt?

So weit, so grundlegend gebraucht,
lici

11.9.14

Projekte + Foto-Update = DIY Ideen ohne Anleitung

Ich bedanke mich jetzt einfach mal bei allen treuen Leser, die allen Ernstes Interesse an meinen Idee hatten und haben! Zugegeben, derzeit ist das mit den Ideen noch nicht viel besser geworden. Ich mache zwar schon hin und wieder ein paar kreative Dinge, aber die sind einfach nicht für Anleitungen gemacht. Trotzdem soll es ein Update geben, aber heute nur ein paar Bilder von den Projekten, die ich als...Inspirationsquelle präsentiere. ^^

ABER vorne weg möchte ich noch zu Sandra schicken! Die hat nämlich auf ihrem Blog  majoli  die DIY Haargummi-Cover-Ups ausprobiert...ich bin begeistert! Besonders das blaue Band mit den Punkten gefällt mir! Sandra ist Studentin und Fashionbloggerin mit einer Liebe zur Fotografie. Sie bloggt erst seit März, aber es lohnt sich absolut, sich in Ruhe durch ihre Posts durchzustöbern!
Also bsssssssssssst fühlt euch weitergeleitet! :D


Und hier das Foto-Update. Ich habe...

...die Teeschmetterlinge gold lackiert (ein hipp hipp huraa für die Sprühdosenacrylfarbe)





...Stempel geschnitzt:



...mit Draht und Schrumpfschlauch experimentiert:




...und meine Schmuck- und Haarschmuckbestände mit selbstgemachten Stücken erweitert:




Und jetzt heißt es für mich ab nach Barcelona und Aix-en-Provence! Noch ein letztes Mal den Sommer sehen...

So weit, so fliegefreudig,
lici

6.8.14

Tee + Schmetterling = Schere, DIY, Papier


Da surft man neulich abends nichts ahnend durch die Weiten der bevorzugten Suchtquelle Pinterest mit einer Tasse Tee vor sich, begegnet einem doch glatt die Idee. Also wirklich die Idee... Warum bin ich da noch nie drauf gekommen? Die Designerin, deren Idee ich hier aufgreife, heißt Yena Lee. Ich habe sie ein bisschen verändert und auf meine Art und Weise gemacht. Diese Pappzettelchen fallen mir immer wieder in die Tasse. Da ist ein  zarter Schmetterling doch die elegantere Lösung!  Alleine die Möglichkeiten für Themenpartys, Geburtstage, Mitbringsel...

Hier und heute auf meinem Blog möchte ich euch zeigen, wie man sich selbst eine Schablone den eigenen Vorlieben entsprechend herstellen kann. Es gibt unzählige Möglichkeiten, diese Schmetterlinge zu bemalen, oder zu verzieren. Aus zwei Gründen zeige ich erstmal nur die weiße Grundform:
Erstens damit alle, die das hier wirklich lesen erstmal selbst auf Ideen kommen können. Bei mir sind die ersten Assoziationen nämlich häufig die besten... Zweitens habe ich einige verschiedene Ideen schon ausprobiert, die Fotos davon würden diesen Post viel zu lang machen... ^^

Alles was ihr braucht sind:

  • dickes Papier (280g/m²), ich habe seidenmattes Fotopapier verwendet
  • eine dicke Nadel
  • eine Schere
  • Bleistift und ein Blatt Schmierpapier
  • euren Lieblingstee in Teebeuteln


1]  Probiert auf dem Schmierpapier verschiedenste Schmetterlingsformen aus, bis ihr eure gefunden habt. Zugegeben, ich habe mehrere Versuche gebraucht, bis ich meine Form gefunden hatte. Probiert ruhig mal Dreiecke, Herzen und Kristallformen aus. Jeder hat so seine eigene Vorstellung von einem wirklich hübschen Schmetterling...
Wenn ihr eure Flügelform habt, knickt das Blatt in der Mitte und schneidet die Form aus. Jetzt braucht ihr nur noch den Schnitt für die Tasse oder das Glas.

Ausprobieren...
Meine anderen Versuche...

2]  Jetzt wird die Schablone angewendet: Knickt das feste Papier gerade soweit um, dass der halbe Schmetterling gut drauf passt. Jetzt heißt es die gefaltete Schablone um die Faltung des Fotopapiers legen und mit einem Bleistift umranden. Nur noch ausschneiden und schon habt ihr euren ersten Schmetterling!




Das ist meine endgültige Schablone geworden

3]  Schneidet das Band des Teebeutels am Papierzettel ganz knapp ab.


4]  Legt den Schmetterling auf den Küchenschwamm und stecht mit der dicken Nadel oberhalb des Ausschnittes durch den Knick. Fädelt den Faden des Teebeutels durch das Loch und verknotet es eng am Ende. Als Knoten habe ich einen dreifachen Brezelknoten verwendet:




Und schon Fertig!





Was für eine hübsche Geschenkidee, oder? Ich kann euch sagen, ich habe schon einige gemacht mittlerweile! Einfach, weil es so schnell geht und dabei so eine zauberhafte Idee ist! Eine liebe Freundin bekommt gleich ein paar Exemplare mit meinem Lieblingstee...
Freut euch auf verschiedenste Gestaltungsideen!



So weit, so flatterhaft,
lici

P.s. Wer wenig Zeit und Interesse an meiner Vorlage hat, kann mir gerne seine Mailadresse in einem Kommentar da lassen, dann schicke ich euch die gerne!

29.7.14

DIY + Flip-Flops = metallic eyecatcher


Bei diesem Wetter braucht man Luft um die Zehen, oder? Leider haben sich meine letzten Flip-Flops verabschiedet. Aber ich hatte da noch ein praktisch nie getragenes Paar im Schrank, das Opfer eines nicht geglückten Experiments, wie man an den Kleberresten sehen kann... :D
Hier kommt also ein kleines Upcyclingprojekt mit Kleinteilen einer Statementkette, die ich reduziert als Material einfach mitnehmen musste! Mal ehrlich. Wie kann man sowas im Sommer tragen? Also generell finde ich so viel Metall flächig nicht besonders schön. Einfach weil mir der Kontrast, der Abstand fehlt. Das Statement dahinter heißt für mich in etwa "Der Ritterhelm dazu war gerade ausverkauft" ^^ Aber schwitzt man darunter nicht wahnsinnig? Heizt sich das Metall in der Sonne nicht sehr auf?
Als Einzelteile finde ich Metallelemente allerdings toll, man guckt gerne mal hin, wenn etwas funkelt, aber nicht glitzert. Dazu passt hier ein Material, dass nicht so sehr schimmert/reflektiert. Samt zum Beispiel:
Die Einkaufsliste ist auch heute echt kurz:

  • Flip-Flops
  • Metallelemente, zum Beispiel aus einer Kette (wie oben)
  • Das Samtband aus dem letzten DIY
  • Kleber, Nadel und Faden, Schere, Feuerzeug und möglicherweise eine Zange


1] Löst zwei Metallelemente aus der Kette. Die sind meistens durch Ösen miteinander verbunden, die ihr mit einer Zange gut aufbiegen könnt. Tipp: Wenn ihr die Ösen parallel aufbiegt, sind sie hinterher noch super für andere Projekte zu verwenden! 





2] Messt euer Samtband ab und schneidet es entsprechend den Riemen der Flip-Flops zu. Die Enden müssen schräg abgeschnitten werden. Alle Schnittkanten schmelzt ihr ganz leicht (!) mit dem Feuerzeug an. 



3] Näht mit wenigen Stichen die Metallelemente auf das Band. Kleber funktioniert hier meistens nicht, weil erstens das Metall eine zu glatte geschlossene Oberfläche hat, als dass der Kleber halten könnte. Zweitens liegt zu viel Bewegung auf den Riemen. Da das Band flexibler ist, als das Metallelement, wird eine Kleberverbindung unter zu viel Spannung stehen. Ein Faden (doppelt gestickt, wie auf den Fotos zu sehen) ist hingegen flexibel genug...  



4] Klebt alle vier Samtbänder auf die Riemen eurer Flip-Flops und lauft fröhlich zu kitschiger Musik in den Sonnenuntergang... Nein Spaß, aber damit seid ihr auch schon fertig. ;)
Genießt euer neues Projekt lieber mit einer kalten Limo auf dem Balkon in der Sonne! Hatte ich schon meine Lieblingslimo erwähnt? Jaaa, ich bin hin und weg von Lemonaid! Das ist weder gesponsored, noch Schleichwerbung, sondern einfach nur ein Tipp von mir. Einfach und genial mit einer wirklich guten Philosophie dahinter. Chin chin, auf einen weiterhin schönen Sommer!





So weit, so hingeguckt,
lici
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