6.8.14

Tee + Schmetterling = Schere, DIY, Papier


Da surft man neulich abends nichts ahnend durch die Weiten der bevorzugten Suchtquelle Pinterest mit einer Tasse Tee vor sich, begegnet einem doch glatt die Idee. Also wirklich die Idee... Warum bin ich da noch nie drauf gekommen? Die Designerin, deren Idee ich hier aufgreife, heißt Yena Lee. Ich habe sie ein bisschen verändert und auf meine Art und Weise gemacht. Diese Pappzettelchen fallen mir immer wieder in die Tasse. Da ist ein  zarter Schmetterling doch die elegantere Lösung!  Alleine die Möglichkeiten für Themenpartys, Geburtstage, Mitbringsel...

Hier und heute auf meinem Blog möchte ich euch zeigen, wie man sich selbst eine Schablone den eigenen Vorlieben entsprechend herstellen kann. Es gibt unzählige Möglichkeiten, diese Schmetterlinge zu bemalen, oder zu verzieren. Aus zwei Gründen zeige ich erstmal nur die weiße Grundform:
Erstens damit alle, die das hier wirklich lesen erstmal selbst auf Ideen kommen können. Bei mir sind die ersten Assoziationen nämlich häufig die besten... Zweitens habe ich einige verschiedene Ideen schon ausprobiert, die Fotos davon würden diesen Post viel zu lang machen... ^^

Alles was ihr braucht sind:

  • dickes Papier (280g/m²), ich habe seidenmattes Fotopapier verwendet
  • eine dicke Nadel
  • eine Schere
  • Bleistift und ein Blatt Schmierpapier
  • euren Lieblingstee in Teebeuteln


1]  Probiert auf dem Schmierpapier verschiedenste Schmetterlingsformen aus, bis ihr eure gefunden habt. Zugegeben, ich habe mehrere Versuche gebraucht, bis ich meine Form gefunden hatte. Probiert ruhig mal Dreiecke, Herzen und Kristallformen aus. Jeder hat so seine eigene Vorstellung von einem wirklich hübschen Schmetterling...
Wenn ihr eure Flügelform habt, knickt das Blatt in der Mitte und schneidet die Form aus. Jetzt braucht ihr nur noch den Schnitt für die Tasse oder das Glas.

Ausprobieren...
Meine anderen Versuche...

2]  Jetzt wird die Schablone angewendet: Knickt das feste Papier gerade soweit um, dass der halbe Schmetterling gut drauf passt. Jetzt heißt es die gefaltete Schablone um die Faltung des Fotopapiers legen und mit einem Bleistift umranden. Nur noch ausschneiden und schon habt ihr euren ersten Schmetterling!




Das ist meine endgültige Schablone geworden

3]  Schneidet das Band des Teebeutels am Papierzettel ganz knapp ab.


4]  Legt den Schmetterling auf den Küchenschwamm und stecht mit der dicken Nadel oberhalb des Ausschnittes durch den Knick. Fädelt den Faden des Teebeutels durch das Loch und verknotet es eng am Ende. Als Knoten habe ich einen dreifachen Brezelknoten verwendet:




Und schon Fertig!





Was für eine hübsche Geschenkidee, oder? Ich kann euch sagen, ich habe schon einige gemacht mittlerweile! Einfach, weil es so schnell geht und dabei so eine zauberhafte Idee ist! Eine liebe Freundin bekommt gleich ein paar Exemplare mit meinem Lieblingstee...
Freut euch auf verschiedenste Gestaltungsideen!



So weit, so flatterhaft,
lici

P.s. Wer wenig Zeit und Interesse an meiner Vorlage hat, kann mir gerne seine Mailadresse in einem Kommentar da lassen, dann schicke ich euch die gerne!

29.7.14

DIY + Flip-Flops = metallic eyecatcher


Bei diesem Wetter braucht man Luft um die Zehen, oder? Leider haben sich meine letzten Flip-Flops verabschiedet. Aber ich hatte da noch ein praktisch nie getragenes Paar im Schrank, das Opfer eines nicht geglückten Experiments, wie man an den Kleberresten sehen kann... :D
Hier kommt also ein kleines Upcyclingprojekt mit Kleinteilen einer Statementkette, die ich reduziert als Material einfach mitnehmen musste! Mal ehrlich. Wie kann man sowas im Sommer tragen? Also generell finde ich so viel Metall flächig nicht besonders schön. Einfach weil mir der Kontrast, der Abstand fehlt. Das Statement dahinter heißt für mich in etwa "Der Ritterhelm dazu war gerade ausverkauft" ^^ Aber schwitzt man darunter nicht wahnsinnig? Heizt sich das Metall in der Sonne nicht sehr auf?
Als Einzelteile finde ich Metallelemente allerdings toll, man guckt gerne mal hin, wenn etwas funkelt, aber nicht glitzert. Dazu passt hier ein Material, dass nicht so sehr schimmert/reflektiert. Samt zum Beispiel:
Die Einkaufsliste ist auch heute echt kurz:

  • Flip-Flops
  • Metallelemente, zum Beispiel aus einer Kette (wie oben)
  • Das Samtband aus dem letzten DIY
  • Kleber, Nadel und Faden, Schere, Feuerzeug und möglicherweise eine Zange


1] Löst zwei Metallelemente aus der Kette. Die sind meistens durch Ösen miteinander verbunden, die ihr mit einer Zange gut aufbiegen könnt. Tipp: Wenn ihr die Ösen parallel aufbiegt, sind sie hinterher noch super für andere Projekte zu verwenden! 





2] Messt euer Samtband ab und schneidet es entsprechend den Riemen der Flip-Flops zu. Die Enden müssen schräg abgeschnitten werden. Alle Schnittkanten schmelzt ihr ganz leicht (!) mit dem Feuerzeug an. 



3] Näht mit wenigen Stichen die Metallelemente auf das Band. Kleber funktioniert hier meistens nicht, weil erstens das Metall eine zu glatte geschlossene Oberfläche hat, als dass der Kleber halten könnte. Zweitens liegt zu viel Bewegung auf den Riemen. Da das Band flexibler ist, als das Metallelement, wird eine Kleberverbindung unter zu viel Spannung stehen. Ein Faden (doppelt gestickt, wie auf den Fotos zu sehen) ist hingegen flexibel genug...  



4] Klebt alle vier Samtbänder auf die Riemen eurer Flip-Flops und lauft fröhlich zu kitschiger Musik in den Sonnenuntergang... Nein Spaß, aber damit seid ihr auch schon fertig. ;)
Genießt euer neues Projekt lieber mit einer kalten Limo auf dem Balkon in der Sonne! Hatte ich schon meine Lieblingslimo erwähnt? Jaaa, ich bin hin und weg von Lemonaid! Das ist weder gesponsored, noch Schleichwerbung, sondern einfach nur ein Tipp von mir. Einfach und genial mit einer wirklich guten Philosophie dahinter. Chin chin, auf einen weiterhin schönen Sommer!





So weit, so hingeguckt,
lici

16.7.14

Boucle + Samt = Tasche mit nur vier Zutaten



Wie mittlerweile bestimmt schon mal klar wurde, bin auch ich eine Taschenliebhaberin... Hier auf LYSM deSign gab es  schon die ein oder andere Clutch (mit Blüten, Federn, Glassteinen). Heute zeige ich euch, wie man mit genau vier Zutaten ein Täschchen für den Kleinkram in der schicken neuen Tasche machen kann. Vielleicht auch für Sonnenbrille, Mascara + Labello oder Stifte...

Der Trick dabei ist das Material. Kennt ihr diese Stoffmusterbücher in Möbelgeschäften? Ab und zu haben die gerade welche aussortiert und auf nette Nachfrage hin kommt man für eine Kaffeekassenspende an super Kunstleder- und Effektstoffstücke! Mit dem Vorteil, dass sie an den Kanten schon versäubert sind und nicht ausfransen.
Und bei diesem Muster denke ich immer automatisch an eine Chaneljacke...ja, ein Träumchen ;-)



Alles was ihr braucht: 
  • euren Wunschstoff (ca. 20 x 25 cm groß)
  • Samtband (Dekoladen, bei Depot gerade im Sale)
  • Heißkleber (oder Nähmaschine)
  • Magnetverschluss oder Klettverschluss

Und die Schritte sind denkbar einfach. Wer einen etwas dünneren Stoff hat oder seinem Kleber nicht vertraut kann natürlich auch gerne nähen, statt zu kleben!



1]  Die eine kurze Seite des Stoffstückes umklebt ihr mit dem Samtband, die andere klappt ihr einmal 2 cm breit um und klebt praktisch einen Saum.

2]  Überlegt euch, wie breit ihr Tasche und Klappe haben möchtet und klebt die beiden Seiten zu.

3]  Bringt Klettverschluss oder einen Magnetverschluss an. Fertig!

Schritt 1 und 2 schon gemacht und einen Extrastreifen Samtband innen aufgeklebt

Mit Klettpunkten (mit Heißkleber rundherum fixiert!) und Inhalt



So schnell, aber so schick! Und sie fühlen sich toll an. Sobald ich die Zeit finde, mache ich mir noch eine Clutch, dann aber mit Futter und Kettenhenkeln... ^^

So weit, so boucle-begeistert,
lici

12.7.14

Statt Statement + Sommerwärme = Haarband der 20er


Und hier wie versprochen der Haarschmuck. Im Sommer wenn es so richtig warm wird, finde ich Statementschmuckeine zu schwitzige Angelegenheit, also kommt der Schmuck einfach nur ins Haar und das Outfit ist totzdem wundervoll komplett! Vereinfacht die Lage ungemein! ;-)

Das erste Haarschmuckstück ist ein Haarband. Auf die Idee bin ich gekommen, als ich mir neulich Mode und Schmuck aus den 20er Jahren angeguckt habe. Recherchearbeit zum verwendeten Material: Denn wie alt die Spitze genau ist, kann ich nicht sagen, sicher ist aber, sie ist mindestens 70 Jahre alt! Thema? Funkeln und ein kleiner frei hängender Glastropfen an Spitze.


Eigentlich geht es aus Sicht einer Anleitung nur darum, ein hübsches Band zu verzieren und an einem Haargummi zu befestigen, um sich ein Haarband zu konstruieren. Da auf die Verbindung Band-Haargummi immer wieder einiges an Zugkraft kommen wird, empfehle ich dringend Nadel und Faden an Stelle von Kleber zu verwenden. Es wird einfach besser halten!
Die Länge eures Bandes müsst ihr leider selbst ausprobieren, denn auch in die Tragegewohnheiten unterscheiden sich sehr. Als "Stirnband" soll es vielleicht etwas lockerer sein, um die Haare einzustecken lieber fester sitzen.
Ideen für Frisuren habe ich eurch hier gesammelt:





Eigentlich geht es aus Sicht einer Anleitung nur darum, ein hübsches Band zu verzieren und es an einem Haargummi zu befestigen, um sich ein Haarband zu konstruieren. Da auf die Verbindung Band-Haargummi immer wieder einiges an Zugkraft kommen wird, empfehle ich dringend Nadel und Faden an Stelle von Kleber zu verwenden. Es wird einfach besser halten. Was die Bänder angeht gibt es eigentlich keine Begrenzungen, ich persönlich finde aber Satinbänder oder Spitze etwas hübscher, als viele unechte Blüten oder Nieten. Jedem wie es beliebt ^^

Ein paar Bänder noch auf Rollen


Für den Haarkamm habe ich das gleich Prinzip angewendet:
Ein hübsches Band verzieren ----> auf einem Kamm befestigen. Auch hier habe ich die beiden Glitzerstein-Ornamente mit Nadel und Faden auf das Band gestickt und das Satinband dann anschließend aufgeklebt.Sieht toll zu einem locker gesteckten Dutt aus!



So weit, so funkelnd,
lici

...hello again

Jetzt aber. Was fällt ihr eigentlich ein, so lange weg zu bleiben?
Das gefürchtete Monster "KreaTief" hat sich meiner endgültig bemächtig gehabt. Zusammen mit einer gewissen Unzufriedenheit was den Zustand der Wohnung anging, haben Lieblingsmensch und ich das eine Zimmer völlig neu eingerichtet und umgebaut. Er ist jetzt Besitzer des Fensterarbeitsplatzes mit Blick auf Balkon und Grün, ich habe mich gleichzeitig einer Angst gestellt und mir einen Traum erfüllt.
Die Angst vor dem Sortieren meiner mittlerweile recht ansehnlichen Sammlung an Bastelmaterial, Glitzerzeug, Perlen, Stoffen, Farben, Klebstoffen, Werkzeugen, Utensilien und Bändern in jeglichen Varianten war berechtigt. Aber einige Tage und viele IKEA-Schachteln später ist alles in Reih und Glied versammelt.
Der Traum ist ein neuer Kunsthandwerk-Arbeitsplatz mit guter Beleuchtung und allem was so dazugehört! Und ein asketisch schlichter Schreibtisch für das kommende Studium...
Mit tatkräftiger Hilfe von ehrenwerten Erzeugern, Schwesterherz und Supermään (der beste Freund vom Lieblingsmenschen) konnten wir den mehrfachen IKEA-Wahnsinn, handwerklichen Arbeiten (er) und das große böse Aufräumen (ich) bewältigen. Hier muss einfach mal gedankt werden!

Blick in die Schatzkiste (zu 90% aus Armbändern, Ketten, Ohrringen recycled)
Schwarz-Weiß-Ordnung! Alle Schachteln in dem Muster...


Fazit? Der kreative Flow ist wieder da! Entstanden sind in der letzten Woche zwei Röcke, eine Yogahose, vier neu bemalte Tassen, dreimal Haarschmuck und eine Kette. Genauere Beschreibungen erfolgen in den nächsten Posts... 
Zum Abschluss gibt es  noch die Tassen und drei selbst erdachte Eisrezepte für dieses Sommerwetter. Ich habe die alle schon gemacht und immer noch ca. neun Stück im Eisfach... Nach dem Prinzip "FruchtzwergeEis für Große" ^^









So weit, so "back in the flow"
lici



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