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21.4.15

Das Ende eines Winterschlafs und Sternbilder für den Hals.




Huaaahhgääähn... So klingt es, wenn ein Blog aus dem Winterschlaf erwacht. Die letzten Monate waren durch einen Studiumsbeginn und damit einhergehende Herausforderungen gut gefüllt.

Wer kommt denn bitte auf die Idee eine Matheklausur auf den ersten "Ferientag", also Samstag zu legen? Als Weihnachtsgeschenk-Selbermacher kam man damit  echt in Verzug, weil der Kopf vorher voll mit Konvergenzen, "e-hoch-iii-phii" und limes ist. Da rückte Adventsstimmung in Richtung plus unendlich...
Da die nächsten Klausuren bereits vor der vorlesungsfreien Zeit geschrieben sein mussten ("Praktika und so"), ging es im Januar schon mit den Klausuren weiter. Um Ostern dann noch eine Reise nach London und schwupps sitzt man wieder im Hörsaal.
Ab und zu setzt man noch eine Idee um, aber den Rest der Zeit lernt man zu lernen. Oder beschäftigt sich weiter mit chemischen Formeln, ExPhysik und Analytik. Also musste der Blog einen Winterschlaf halten. 

Ich danke euch,
die ihr euch vergangenes Jahr die Zeit genommen haben, meine Posts zu lesen! Auch wenn die Anzahl studienbedingt deutlich zurückgegangen ist, bleiben die Ideen nicht ganz aus. Und es wird hier auch weiterhin Kreativität, beziehungsweise deren Folgen zu sehen geben!


Den neuen aktiven Teil auf LYSM deSign möchte ich mit einem feinen kleinen Schmuckprojekt einleiten. So langsam geht es farblich gesehen um Frühling und Sommer, aber das hier geht immer: Sterne. 
Genaugenommen Sternbilder! Zart, hübsch und immer ein Blickfang, laut meiner Erfahrung.
Dieses Projekt eignet übrigens sich hervorragend, um ein ungenutztes Kettchen von seinem kaputten/überholten/ungewollten Anhänger zu befreien und zu recyclen. Ich hatte da noch zwei rumliegen... ;)
Dazu braucht ihr nur noch:
  •  ein wenig Draht, am besten in der Farbe eurer Kette und ca. 0,3 mm dick
  •  passende Quetschperlen (so viele, wie es Sterne im Sternbild gibt)
  •  ein kleines Stückchen Nylonfaden (wirklich, 10 cm reichen locker)
  •  eine Nagelschere, einen Seitenschneider und eine (Schmuck-)Zange


(Nagelschere nicht im Bild)

1]  Bevor es an den Schmuck geht, braucht es eine Motivwahl. Meine Lieblingssternbilder sind der große Wagen und Orion. Zeichnet euer Sternbild zuerst einmal auf und überlegt euch, wie man es in einem Zug (oder mit möglichst wenig Strichen wie bei Orion) zeichnen kann. Ziel ist es, das Sternbild möglichst aus einem Stück Draht zu biegen. Auf dem Bild seht ihr das in rot eingezeichnet.
Wichtig: Überlegt euch jetzt schon genau, an welchen "Sternen" ihr nachher die Kette einhängen wollt und an welcher Perle eine geschlossene Form wie hier den "Korb des Wagens" geschlossen werden soll!




2]  Zur Vorbereitung der Kette knipst ihr die mit dem Seitenschneider genau in der Mitte einmal durch und entfernt vorhandene Anhänger:


Dieser doofe Hut. Habe die Kette damals nur zum Basteln gekauft... ;)
3]  Jetzt geht es an das Sternbild: Biegt die Grundform möglichst genau mithilfe der Zange aus dem Drahtstück. Achtet darauf, dass ihr an dem Ende, wo sich ein Kreis schließen soll, ein kleines Stückchen Draht, ca. 0,5 cm, überstehen lasst. Sonst lässt sich die Form nicht so elegant schließen.



4] Auf an die Sterne: Die Reihenfolge ist dabei wichtig, weil manche Quetschperlen doppelt verwendet werden:
  1. Fädelt auf den Draht all eure gewünschten Quetschperlen. 
  2. Befestigung an der Kette
  3. Schließen von möglichen geschlossenen Formen
  4. Fixieren aller restlichen Quetschperlen
Also als zweites kümmern wir uns um die Befestigung an der Kette. Dafür nehmt ihr den Nylonfaden, fädelt ihn durch die Quetschperle - durch das letzte Glied der Kette - wieder durch die Quetschperle - und drückt sie dann mit dem Nylonfaden und Draht drin zusammen:


Kürzt noch eben die Enden mit der Nagelschere und schon macht der Nylonfaden die Befestigung fast unsichtbar.

Zum dritten Punkt: An der Stelle, an der sich eine Form schließen soll, wickelt ihr den Draht anderthalb Mal um die Anfangsverbindung direkt unterhalb der Quetschperle. Das abstehende Ende kürzt ihr einfach mit dem Seitenschneider. So bleibt die Form stabil. Schwer zu erklären, aber auf den Fotos ist es gerade so zu erkennen.

Und zu Nummer vier: Jetzt fehlen nur noch die restlichen Quetschperlen. Drückt sie einfach in den Ecken eurer Drahtform mit der Zange zusammen, um sie zu fixieren.


Und fertig ist die Sternbildkette! 

Orion in Kupfer, der große Wagen silberfarben.
Zugegeben, Orion ist von der Konstruktion her nicht ganz so einfach, aber auf jeden Fall machbar! Probiert es einfach aus, Sternbilder passen nämlich auch super ans Handgelenk oder sogar Fußgelenk...

So weit, so (re)aktiv,
lici

24.10.14

Kettchen + DIY = Alltagstauglich

Aus der letzten Zeit und den Projekten hier der nächste Teil: die Kettchen. Ehrlich, ich habe nur wenige Schmuckstücke gemacht, unter anderem diese beiden. Eher für den Alltag geeignet, vielleicht sogar ganz gut, um sie mit anderen zu kombinieren. Die mit den Steinchen ist ein ehemaliger Chandelier-Ohrring aufgenäht auf ein Stück Kunstleder. Die andere sind ganz simpel verwobene Kettenstücke in verschiedenen Goldnuancen. Eigentlich eine klasse Basis, um sie mit anderen Ketten zu verschlingen/verdrehen und daraus für einen Tag ein neues Schmuckstück zu kreieren.
Aber wie tragt ihr solche Ketten? Ich meine im Herbst und Winter sind Schals ja praktisch Standard. Und wenn der Hörsaal nicht gerade völlig übervölkert und damit zu warm ist, kuschel ich mich lieber in meinen riesigen schottischen Wollschal... ^^




Als Anleitung würde ich gerne ein paar tolle Worte sagen, aber zur oberen Kette kann ich nur sagen: Zwei Ösen, in die ich verschieden lange Kettenstücke gehängt habe. Die Kettenstücke habe ich alle bis auf zwei (eins pro Seite) miteinander verdreht und verschlungen und in die beiden Ösen gehängt. Die beiden übrigen Kettchenstücke sollen nach hinten um den Hals führen, also befestigt ihr an den Enden einen Schmuckverschluss oder Satinband zum zubinden.

Für Nummer zwei habe ich ein Stück eines großen  Ohrrings um 180° gedreht auf ein Stückchen Kunstleder genäht. Durch die Biegeringe in der Mitte habe ich ein passendes Stück Kette gezogen, die Ringe am Ende der Steinchen außen habe ich geöffnet, in die Kette eingehängt und wieder gut geschlossen (zwei Schmuckzangen sind hier sehr hilfreich!). So kann der Anhänger nicht verrutschen und hängt immer ordentlich!

Falls noch nicht alle Unklarheiten beseitigt sind, beantworte ich gerne alles in den Kommentaren... ;)

So weit, so kombinationsfreudig
lici

1.4.14

DIY + endlich fertig = die anderen beiden Ketten für den Frühling

Und hiiiiier kommen Nummer drei und viiiier...und ich werde schon wieder albern. Entschuldigt, bei mir macht sich nur gerade eine außerordentlich gute Laune bemerkbar. Lieblingsmensch und meine Wenigkeit werden in kürze auf eine tolle Insel fahren und drei Tage Erholung an der See suchen. Und bei mir als anerkannter Meer-Fanatikerin löst das natürlich diverse kleine Begeisterungsstürme aus.

Kommen wir zum Schmuck, wie versprochen die Fortsetzung von gestern. Nummer drei und vier sind ein wenig experimenteller, aber dadurch auch spannender. Seht einfach selbst:


Nummer 3: ...Leder ohne Swag...
Dreiecke hin und her, #swag, #yolo und cro erobern die Dreiecke. Hier kann ich nur versichern, meins ist älter und etwas blumiger, es sollte nie mit den Hashtags in Verbindung gebracht werden! An sich ist was ihr da seht: ein Lederstück, zwei Löcher mit Nietösen und Kettchen, ein Blumenelement. Letzteres kennt ihr schon von gestern. Aber ein Unterschied ist die längere Kette, das Dreieck sitzt gerade nicht mehr im Ausschnitt, sondern passt eher zu Hemdblusen und hochgeschlossenen Oberteilen!




Nummer 4: ...gefangenes Gefunkel...
Oha. Was ist das denn? Ihr seht zwei angefangene Ketten, die es nie bis an meine Wand geschafft haben. Irgendetwas fehlte immer. Dann wurden sie zusammengewirbelt und gemeinerweise eingefangen. In dunkelblauen Tüll. "Welch Gemeinheit!" entrüstet sich der eine, "Oh welch spannendes Objekt!" entfuhr es der anderen. Es blieb dabei, das ganze silber-blaue Chaos brauchte eine Hülle. Und ehrlich gesagt, ich finde es klasse!
Anleitung: Nehmt euch zwei alte Statementketten, wickelt sie wild umeinander und hüllt sie in zwei Schichten Tüll. Behaltet bloß im Auge, dass ihr zwei Seitenstücke zum Verschließen seitlich aus dem Tüll rausgucken lasst.





Wirklich gute Musik für good-old-hollywood-Momente: Dinah Washington...
So weit, so eingefangen
lici

31.3.14

DIY + endlich fertig = zwei von vier Ketten für den Frühling

Trotz einiges an Problemen mit dem Aufrufen dieses Blogs, hoffe ich, dass ihr den heutigen Post lesen könnt! Wenn nicht, schildert mir bitte eure Beobachtungen in einem Kommentar oder via Mail, ich bin für jeden Hinweis dankbar!

Aber jetzt zu den schönen und glitzernden Dingen des Lebens: Ich war wieder fleißig und habe vier angefangene Projekte fertiggestellt...denn auch bei mir bleiben manchmal ein paar Dinge liegen. Und dann braucht es einiges an kreativer Laune, um daran weiter zu machen. Oder daraus etwas neues zu bauen. Macht euch auf eine Bilderflut in zwei Posts gefasst!

Nummer 1: ...gewickelt... 
Zur Technik kann ich nur sagen, dass ich stundenlang Perlen aufgezogen und um das Lederband gewickelt habe. Die zwei schwarzen Stücke sind Schrumpfschlauch, mit denen ich die ersten paar Fäden fixiert wurden. Nach einer Hinrunde fädeln und wickeln habe ich mehrmals durch bereits vorhandene Perlen kurz unterhalb des Schrumpfschlauches gestochen, bevor es zur nächsten Rückrunde fädeln und wickeln ging. Zum Ende hin könnt ihr ruhig mal nur 15 cm Perlen schon wickeln, dann mit der Nadel in zwei Perlen aus einem früheren Strang gehen und anschließend die Runde weiter fädeln. Damit erreicht ihr ein etwas mehr zusammenhängenderes Netz und die einzelnen Perlenstränge rutschen nicht ganz so wild hin und her. Wichtig ist nur, dass die letzten beiden Runden nochmal frei gewickelt ohne solche Zwischenstationen sind:






Nummer 2: ...Blütenobjekte...
Das gleiche Lederband wie oben, nur dieses Mal mit drei Blütenanhängern besetzt. Die kommen aus einem Armband von Pilgrim, das ausschließlich aus diesen halben Blüten bestand. Die einzelnen fand ich toll, aber als Armband war es mir viel zu schwer...daher schwupps auseinander genommen. Da die einzelnen Blüten schon Löcher haben, um aufgezogen zu werden, war es nicht schwer, sie am Lederband zu befestigen.



(ups, etwas gekippt, das Schmuckstück ^^)


Freut euch auf Teil zwei morgen!!

So weit, so vollendet:
lici

21.3.14

Technik + Alltägliches = DIY Statementstück. Noch eins...

Wie verbindet man die einfachste und grundlegendste Technik in der Modeschmuck und eines der alltäglichsten Dinge, um daraus etwas neues zu kreieren? Und das nächste Bild zeigt, woraus das Schmuckstück dieses DIYs im Grunde besteht:



Ja, richtig, Schnürsenkel!! Dieses DIY ist richtig klasse, um alte Ketten, Glasperlenketten, Schmuckkettchen und Bänder zu einem neuen Schmuckstück "upzucyclen" (welch grauenvolles Wort)...
Wichtig ist, dass es höchstens aus zwei Grundfarben besteht. Eine der Grundfarben sollte vorzugsweise ein Metall sein, Farbabstufungen dazu sind natürlich weniger problematisch. Beispiel: Silber (Kettchen) und Dunkelblau (alte Glasperlenkette) als Hauptfarben, dunkles Grau (Satinband) als Farbabstufung zum Silber.
Ich habe eben Schnürsenkel verwendet, weil sie schön breit und schwarz sind, und vom Material her einen schönen Kontrast bilden!

Alles was zur Herstellung noch fehlt, sind folgende Dinge:

  • Schmuckzangen, mindenstens vier Ösen ("Jumprings"), zwei Stücke Schmuckkettchen und einen Schmuckverschluss ODER nur zwei längere (mind. 40 cm) Stücke Satinband/Ripsband
  • Schere und Feuerzeug
  • ein wenig Kleber (Heißkleber/Textilkleber/Alleskleber)
  • Optional: Ich habe noch eine zweite Art Kettchen hinzugefügt, wichtig ist nur die ähnliche Farbe


|| Anleitung ||

[1]  Flechtet eure Schnürsenkel zusammen mit dem Kettchen zu einem breiten Band und verklebt die Enden auf der Rückseite. Entweder hakt ihr die enden von Ketten/Kettchen mit Ösen zusammen oder verklebt sie sehr gut, denn daran hängt euer Schmuckstück nachher um den Hals.
Wenn ihr Satinband oder Schnürsenkel verwendet, benutzt das Feuerzeug, um die Enden leicht anzuschmelzen! So verhindert ihr, dass euer Band auch bei längerer Benutzung aufribbelt...

[2]  An der äußersten Stelle eures geflochtenen Bandes befestigt ihr jetzt entweder mit den Ösen die Kettchenstücke, an deren Enden der Schmuckverschluss eingehängt wird (siehe Bild).
Oder ihr klebt hier jeweils ein Satinband pro Seite an, um hinterher eine Kette "zum Knoten" zu bekommen.

Hier kommt mein Exemplar, fotografiert auf einer feuerfesten Unterlage, die mir Lieblingsmensch zu Weihnachten gemacht hat! So eine wundervolle Idee, besonders, wenn man bei 250°C mit dem Heißluftfön Schrumpfschlauch und den Zucker auf der Creme Brulee schmelzen will...aber ich schweife ab. Seht selbst:

|| gerade geflochten ||



|| eines der Enden ||



|| hier der Aufbau: Halskettchen, verbindende Öse, eingeflochtenes Kettchen ||




Das ist echt nicht schwer! Also ran an die alten nie getragenen Ketten, es wird Zeit für ein neues Statement! Und zwar das Statement "Ich mache mir meine Unikate selbst, statt wegzuschmeißen" ...

So weit, so alltäglich,
lici

6.3.14

Ohrringe + Satinband = DIY Multischmuckstück

Neulich hatte ich die Ehre, als Gastbloggerin bei Christin auftreten zu dürfen und zeige euch heute nochmal ein DIY für ein Multischmuckstück zum Binden. Es ist nicht schwer zu machen und soll eher eine Art Inspiration sein, da es sich fröhlich variieren lässt... Neulich habe ich in einer der SALE-Ecken in einem Modeschmuckladen diese goldenen Ohrringe gesehen und diese Idee gehabt. Also geht ruhig mal stöbern, manche Dinge sind zum Verarbeiten bestimmt. ^^

Ich nenne es übrigens Multischmuckstück, weil man es in drei Längen und auch noch als Haarband tragen kann! Lasst euch von ein bisschen Auffädeln nicht abhalten, das Ergebnis lohnt sich!
Aber seht einfach selbst: :)

Alles was ihr braucht ist:

  • Ein Paar Ohrringe (in Ornamentform, hier funktionieren auch viele andere Formen)
  • Zwei Stücke Satinband, jeweils mindestens 45 cm lang
  • Schmuckkettchen in einer passenden Farbe, vier Stücke, jeweils 40, 38, 26 und 32 cm lang
  • Nadel und Faden + Schere
  • Textil- oder Heißkleber und ein Feuerzeug



1] Lasst mit dem Feuerzeug die Enden der Satinbänder leicht anschmelzen, damit sie nicht aufribbeln

2] Befreit die Ohrringe von den Ohrhaken (aufbiegen klappt mit einer Schere). Fädelt die Bänder jeweils durch eines der Ornamente, schlagt sie ca. 2 cm um und klebt das kurze Bandende dann jeweils auf das lange Ende. Passt auf, dass die Ornamente nicht mit festkleben.






3] Jetzt kommen die Kettenstücke: "faltet" jedes Stück in der Mitte und fädelt die acht offenen Enden dieser Schlaufen mit der Nadel auf. Anschließend fädelt ihr mit der Nadel auch durch die Öse eines der Ornamente.  Passt auf, dass euch die Ketten nicht am offenen Ende des Fadens wieder runterfallen...
Zur Sicherheit fädelt ihr mit der Nadel noch einmal durch alle Kettenenden und die Öse, bevor ihr den Faden abschneidet und die beiden offenen Enden des Fadens eng miteinander verknotet.




4] Damit das beim zweiten Mal auch gut klappt und die Kettchen schön verteilt sind, legt ihr jetzt das Projekt auf eine gerade Unterlage und teilt die Kettchen wieder in ihre Schlaufen auf (wie auf dem Bild). Der rote Punkt zeigt euch die Mitte des einzelnen Kettchens, die jetzt das Ende der Schlaufe darstellt. Mit eurer Nadel mit Faden stecht ihr jetzt nacheinander in ein Kettenglied etwas links vom Schlaufenende (da wo der grüne Punkt ist!) und fädelt so die Kettchen und zum Schluss auch das zweite Ornament auf.


Danach kommt das gleiche wie bei Schritt drei: Zur Sicherheit noch einmal durch die vier Kettenglieder und die Öse fädeln, bevor ihr den Faden wieder eng verknotet.



5] Hatte ich erwähnt, dass ihr fertig seit? ;)

Nun zu den Tragevarianten. Als Kette kommen in Frage:

  • die ganz enge Variante, die Ornamente liegen im Nacken
  • die lockere Variante, die Ornamente liegen knapp oberhalb des Schlüsselbeins (wie auf dem Foto)
  • die lange Variante, ihr verknotet im Nacken nur die äußersten Enden des Satinbands ohne Schleife



Wenn ihr euer Schmuckstück kurz hinter den Ornamenten anfasst und ein wenig wie ein Miniaturspringseil kreisen lasst, drehen sich die Kettchen locker umeinader. Jetzt ist euer Schmuckstück das perfekte Haarband!




Variationen sind sowohl bei Tragen (zur hochgeknöpften Bluse, als Armband), als auch in der Materialwahl fast schon gewollt! Stellt euch ein zartes Blumenornament mit einem pastellfarbenen Band und silbernem Kettchen zur Hochzeit der Cousine vor...oder dunkelblaue Bänder und roségoldfarbenes Metall...

So weit, so multigeschmückt
lici

24.1.14

Techniktutorial + DIY = Quetschkal...waaaas?


Wie versprochen, hier bin ich wieder: Mit dem Tutorial "Quetschkalotten verwenden".
Gestern habe ich euch ja gezeigt, wie man diese Kettchen ganz leicht mit ein paar Knoten hinbekommt, heute kommt sozusagen Teil 2, die elegantere Lösung. Dazu braucht man fast nur diese kleinen Dinger, die sich Quetschkalotten nennen. Lustiger Name, praktische Dinger, aus dem Bereich Schmuckzubehör im Bastelladen. :D

Diese Technik lässt sich wunderbar immer dann einsetzen, wenn ihr dünne Fäden Kettchen oder Ähnliches zu einem ordentlichen Abschluss bringen wollt, egal, ob Armband, Kette, oder Ohrring. Die Hälfte meiner silbernen Kettchen von gestern habe ich mit dieser Technik geschlossen...
Für alle Anfänger: Meistens ist eine feine Zange völlig ausreichend, ich habe auch mit Papas Seitenschneider und Feinmechanikzange angefangen (jetzt habe ich sechs verschiedene ^^).

Alles was ihr dazu braucht:

  • zwei Quetschkalotten
  • eine Schmucköse (auch "Biegering genannt")
  • einen Schmuckverschluss
  • eine feine Zange
  • etwas Kleber
  • das zu verschließende Schmuckstück


Hier kommt gleich eine coole Bildanleitung. Einige Hinweise gibt es aber noch vorab:

Zu [3]: Nachdem ihr den Knoten gemacht habt, schneidet ihr das Band kurz dahinter ab. Jetzt kommt nämlich der Kleber ins Spiel: Klebt den Knoten in eine der Halbkugeln hinein und schließt dann [4] die beiden Halbkugeln vorsichtig mit der Zange.

Für hinterher: Nachdem ihr auf diese Weise die eine Seite versäubert habt, kommt natürlich das andere Ende auch noch dran...denke ich mal.  Hier verwendet ihr jetzt in Schritt [5] statt der Öse den Schmuckverschluss...

Viel Spaß!
Nett, oder?



So weit, so gequetscht versäubert,
lici

23.1.14

Ohrringe + DIY = mein Trend 2014


Vorhin habe ich gelesen, wie die nette Nicole auf KurvigSchön ihre Trends für 2014 beschreibt.
Was den Schmuck angeht, war das 2013 ja die große Liebe für das Große. Die Statementketten kamen groß raus und ehrlich gesagt habe ich mich überzeugen lassen. Wie viele sich auf einmal im Schutz der Masse trauen riesige Ketten und viel Glitzer zu tragen... Oh, mich übrigens eingeschlossen!
Nicht zu vergessen die dicken Blumenkränze im Haar. Das habe ich weder verstanden, noch gemocht. Solche großen Kränze hatte ich im Kindergarten zum Sommerfest auf. Wo liegt der Reiz, wie ein Kindergartenkind viele zu große Blumen auf dem Kopf zu haben? Versteht mich nicht falsch, Blumen im Haar sind mädchenhaft und hübsch. Aber das hatte ja nichts mehr mit zarten gewundenen Sommerboten zutun, die man auf der Wiese selber aus Gänseblümchen macht.

Aber, jetzt kommt das große Aber:
Dieses Jahr steht für mich der große Kontrast auf der Liste: sehr zarte schmale Kettchen, die besonders gerne zu zweit oder zu dritt getragen werden. Also "delicate necklaces" und "layering"...
Damit es bei etwas Abwechslung bleibt, zeige ich euch jetzt, wie ihr euch ein paar solcher Kettchen machen könnt, ohne Werkzeuge zur Schmuckherstellung zu brauchen!
Jetzt kommt das beste: Dieses DIY ist die beste Methode, um einzelne Ohrringe oder hübsche Ohrringe aus dem Sale (wenn ihr keine Ohrlöcher habt wie ich) zu verwenden...
Meine Fundstücke (ich verweigere Ausdrücke wie "Haul", "Raubzug" und "Ausbeute"!!):


Alles was ihr braucht:

  • Silberfarbenen Metallicfaden (im Kurzwarenladen heißt das "metallisiertes Stickgarn")
  • Eine Schere
  • Eine Öse und einen Verschluss
  • Einen Streifen Tesa und Kleber oder farblosen Nagellack
  • Euren Anhänger/Ohrring

(die Zange auf dem Bild ist nur für Teil 2 mit den Quetschkalotten)


1// Schneidet von dem Metallicfaden für eine Standardkette zwei Stücke ab in der Länge: 80cm  + 8cm Zugabe für das Verknoten. Fädelt die Fadenstücke durch den Verschluss, verknotet sie mittig und klebt den Verschluss mit Tesa fest.

2//
 3//
 4//

5//  Fädelt euren Anhänger auf das geflochtene Band , macht einen Knoten in das geflochtene Band zum sichern und Knotet zum Schluss die Öse an das Ende an... Fertig!



//Und das kommt dabei raus//




Auf dem Bild ganz oben habe ich die Glasperlen aus den Ohrringen auf gefädelt und statt zu flechten, die Fäden nur verknotet...
Ratet mal, was ich aus denen hier machen werde... :D



Morgen zeige ich euch, wie ihr auch mit ein wenig Schmuckzubehör solche Kettchen machen könnt!

So weit, so zart,
lici
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