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21.1.14

Ein Stift + ein bemalbarer Untergrund = Gebrauchsgegenstände-DIY


Beim Ausräumen alter Schränke fielen mir neulich ein paar alte Tassen in die Hände. Weiß und "fast-Weiß". An sich ganz nett, aber natürlich meldete sich gleich wieder mein kleines DIY-Teufelchen: "Liiici, du hast da noch einen schwarzen Porzellanmalstift, was hälst du davon, den zu benutzen? Außerdem wird es dringen mal wieder Zeit für ein paar Doodles..."
Da meine Widerstandskraft gegen mögliche DIY-Projekten praktisch nicht vorhanden ist, war die Umstzung der Idee in diesem Augenblick beschlossene Sache. Neulich habe ich ja hier schon ein paar Doodles veröffentlicht, obwohl es dafür ja den Zweitblog (doodled distraction, nennen wir es eher Archiv-Blog) gibt. Lieblingsmensch und ich sind fleißige Tee- und Kaffeetrinker, die Kunstobjekte sind also kräftig im Gebrauch! Und wer trinkt nicht gerne seinen Tee aus schrägen Unikaten?

Alles was ich gebraucht habe, waren ein Porzellanmalstift (schwarz) und meinen Ofen.

1// Tasse säubern
2// Tasse bemalen
3// Tasse entsprechend der Anleitung auf dem Stift im Ofen "backen", damit die Farbe wasserfest wird.

Hinweis: Wenn ihr warme und vielleicht schwitzige Hände habt, kann es passieren, dass ihr beim Festhalten der Tasse schon gemalte Teile wieder verwischt (ich vermute, durch Hautfette, Schweiß, etc.) Also lieber mit einer Serviette festhalten...

Aber seht selbst:

Nummer 1 war gerade in Benutzung und hat nur eine Seite bemalt bekommen...auf der
Rückseite steht einfach nur "His Lordship" ^^


Solche Tassen sind bestimmt auch ein nettes Geschenk für Kaffeesuchtis und Teeholiker... Zu welcher Fraktion gehört ihr so? Kaffee, Tee, Chai, mit Sojamilch, entkoffeiniert, Espresso oder Worldcoffe-Kreationen?
Also mich findet ihr um Punkt  5 Uhr mit einem Tässchen Earl Grey vor dem Kamin! ;)

So weit, so trinkb[art],
lici

23.12.13

1€ + Sprühfarbe = eine komplette DIY-Kette zu Weihnachten


Sowas passiert. Alleine aus Gewohnheit guckte ich beim großen Mode-Schweden wieder in der SALE-Ecke der Schmuckabteilung. Und siehe da, es fand sich ein Schmuckstück, das geradezu laut rief "mach was mit mir".


|| Das hier zeigt ungefähr die Originalfarbe: ||



Alles was ihr braucht ist

  • die Kette und optional Tesafilm zum Abkleben 
  • Sprühfarbe + Sprüh-Klarlack + Müllsack als Unterlage
  • das Magic Braid Tutorial

Hier ist die Kette im Original, ein schmutziges Goldgelb, das durch die Perlen noch so halbdurchsichtig wirkt...und die Sprühfarbe. Ich habe mich für ein Rotgold entschieden, dass ihr auch schon aus dem letzten Post kennt. Eine durchaus ähnliche Farbe, aber ich wollte eine schön metallische Kette.

1\\   Als erstes empfehle ich die Kappen und vielleicht auch den Verschluss mit Tesafilm abzukleben

2\\   Nächster Schritt ist schon das Flechten. Hier gibt es nochmal den Link für das Magic Braid Tutorial, das ihr dafür auf jeden Fall braucht. Denn das zeigt euch, wie man wundervoll mit einem geschlossenen System flechten kann. Es ist durchaus normal, dass ein Ende nicht so glatt und schön wird, wie das andere. Das liegt daran, dass der Spielraum der Perlen auf dem Faden begrenzt ist...

3\\  Jetzt kommt das Sprühen. Trick 17: Besprüht die Kette nur von oben, vielleicht noch ein wenig von den Seiten. Aber die Auflagefläche (Unterseite) sollte nicht mit Farbe versehen werden, Acrylsprühfarben haben die Eigenschaft, in Kombination mit Hautfett und Schweiß abzufärben. Daher bekommt die Kette noch eine komplette Versiegelung mit Klarlack!
Hinterher nur noch das Tesa entfernen... Auf den Bildern ist die Farbe nebenbei bemerkt weniger rötlich-golden, als in der Realität. -.-




Schon seid ihr fertig...ja wirklich! Passt doch wundervoll zum Weihnachtskleid, oder?



Optionen, die euch vielleicht interessieren:
  • a) Wenn euch die Kette zu dick-kurz ist, verlängert sie ganz einfach mit schwarzem Satinband! Das eine Ende durch die Ösen fädeln, das andere durch den Karabinerverschluss und dann mit eine grußen Schleife schließen.
  • b) Farblich passende Broschen oder schlichte Ohrstecker lassen sich wunderbar in die Perlenstränge stecken...
     
  • c) Es lassen sich bestimmt auch Farbübergänge sprühen... Schwarz zu Silber? Blau zu Gold?


Haaaaach schön, wenn es so einfach ist.
Ich möchte euch noch etwas mitteilen. Ich habe allen ernstes passend zum Weihnachtsfest etwas gewonnen. Oh Fortuna... Danke. Bei Jadeblüte ein wahnsinnig tolles RougeBunnyRouge-Set und bei auf dem Blog von Angelika ein Liebesschloss von Personello, das ich aber wahrscheinlich in ein DIY mit einbauen werde!!
Herzlichsten Dank dafür!

Und jetzt wünsche ich allen, die das tatsächlich bis hier gelesen haben (Danke ^^) ein wundervolles und vor allem ruhiges Weihnachtsfest und erholsame Tage! Feiert schön und lasst es auch gut gehen!

So weit, so festlich
lici

13.12.13

Acrylkugel + Adventsherauforderung = Türchen 13 auf LYSM deSign





Huhuuu, heute bin ich dran. Ich habe die Ehre bei Steffis tollem Adventskalender mitzumachen! Es geht darum, dass jeder Teilnehmer seine tolle Idee für die Veränderung einer typischen Acryl-Weihnachtskugel zeigt und heute darf ich. Ich liebe kreative Herausforderungen ja sehr und diese Kugel ist echt ein gutes Objekt dafür. Und ich wollte so gerne etwas mit Schnee/Eis machen, denn draußen sieht das bei mir immer nur nach 7°C und Regen aus. Bäh. Also hier kommt sie, meine beleuchtete Schneekugel!

Ihr braucht:
  • Eine Acrylkugel (meine hat 8 cm im Durchmesser)
  • Deko-Ice oder Streuschneezeugs
  • Silberglitzer (wer möchte auch gerne in schwarz z.B. für rund um die Aufhängung)
  • Flüssigen Kleber + Pinsel oder Wattestäbchen (nicht im Bild)
  • Ein LED-Teelicht, mit möglichst angenehmem Licht (das ist nicht so leicht, siehe unten)
  • Einen weißen Lackmalstift
  • Nylonfaden oder silbernes Band zum Aufhängen


Das Gundkonzept ist ---|oben Glitzer | Deko-Ice | unten Glitzer |--- und mitten drin dann das Teelicht. Da das ganze Glitzerzeugs innen liegt, hat man es hinterher nicht mehr überall verteilt.
Ich habe also einfach den Kleber mit einem Wattestäbchen erst in der Mitte einer Kugelhälfte aufgetupft, das Deko-Ice reingestreut und die Hälfte solange geschwenkt, bis alle Klebestellen bedeckt waren. Das ganze macht ihr dann pro Hälfte auch mit dem oberen und unteren Teil der Kugelhälfte mit dem silbernen Glitzer. Am besten tupft ihr das alles schön dicht nebeneinander. Überschüssige Streuelemente könnt ihr nach dem Schwenken übrigens immer wieder vorsichtig auskippen...

Erste Runde getupft, es kam noch eine zweite... ^^
...und kippen...
Eine Hälfte ist fertig
Damit es schön unsichtbar bleibt, bekommt das Teelicht auch noch eine Schicht Glitzer oder Deko-Ice, ich habe mich für das Glitzer entschieden. Am besten sollte man auch noch die Leuchtfarbe des Teelichts verändern, aber das habe ich noch nicht ausprobiert. Furchtbar, dieses Gelb. Eigentlich kommt mir sowas nichts ins Haus, aber ein echtes Teelicht in der Kugel hätte leider nicht funktioniert... ;)
Jetzt macht ihr das Teelicht an, setzt es unten in die eine Halbkugel und fügt beide Hälften zusammen:



Zum Schluss habe ich mit dem Lackstift von außen noch Schneeflocken auf den oberen Teil gemalt. Man kann die natürlich auch weglassen oder andere Muster malen, zum Beispiel Eiszapfen, Schnörkel oder dekorative Schriftzüge... Dann könnt ihr sie auch schon mit einem Band eurer Wahl an ein Fenster oder ein Bäumchen hängen!



|| Leuchtbild ||


Sieht die Kugel nicht wundervoll vereist aus? Dieses Deko-Ice fasziniert mich sehr, tolles Zeug!
Wo wir schon beim Thema Eis sind, habt ihr schon mal Karamelleis mit Giottos oben drauf probiert? Das schmeckt wahnsinnig gut!! Mein Lieblingsmensch hat mich gerade damit überrascht...himmlisch. Ich gehöre ja offiziell zu Fraktion "Das Leben ist kurz, iss das Dessert zuerst!", besonders wenn es um Karamelleis geht!

Zum heutigen Verpackungstipp möchte ich gerne auf die Türchen von Nataschas PralinenideeViccis Wundertüte und die stylischen Kugeln von Stil Allüre verweisen! Alle drei sind super gute Ideen, die mit diesen Acrylkugeln zusammenhängen.

So weit, so vereist,
Lici



11.12.13

Filigranes Kettchen + Lederschleife = DIY Armband zu Weihnachten



Hat länger gedauert als geplant, aber ich bin wieder da, gleich mit einem neuen Weihnachtsgeschenk-DIY. Und zwar für die (besten) Freundinnen, Schwestern, Cousinchen oder Jungs mit Faible für filigranen Schmuck oder Schleifen...   Gleichzeitig ist es eine Art Recycling für ungetragene Schmuckkettchen oder ihr macht es wie ich und stöbert mal in den berühmten reduzierten Ecken der Modeketten. Es braucht ansonsten nicht viel dafür, die Sachen sind leicht zu bekommen und einen Seitenschneider hat sicherlich ein Freund, Vater, Opa oder Nachbar in Reichweite... ;)

Erst das Bild, dann die Liste:



  • Silberdraht (0,3 mm oder besser noch 0,4 mm) [Bastelladen oder Dekoladen]
  • Sekundenkleber [gibt es sogar im Supermarkt]
  • ein kleines Stückchen Wild-/Leder oder Satinband (4 cm x 1,5 cm) [Bastelladen oder Dekoladen]
  • eine Kette aus dem Sale, wichtig ist nur, dass sie einen Verschluss hat  [meine vom Iren für 1€]
  • Schere und Seitenschneider

Vorneweg nehmen wir uns das Kettchen vor. Ihr braucht nur das Stück um den Verschluss herum. Als erstes trennt ihr mit dem Seitenschneider das Verlängerungskettchen ab. Dann kommt folgende Rechnung:
Euer Handgelenkumfang (H) - die 4 cm für die Schleife + ca. 2 cm Zugabe (denn die Schleife verkleinert sich auch noch)
Das Ergebnis ist die Länge, die ihr euch aus dem Schmuckkettchen bei geschlossenem Verschluss heraustrennt. Der Verschluss sollte dabei in der Mitte liegen!
Unrealistisches Beispiel: Euer Ergebnis ist 50 cm, dann trennt ihr jeweils nach 24,5 cm auf beiden Seiten vom Verschluss aus das Kettchen durch.

Nächster Schritt ist die Schleife:

Wenn ihr den Draht um die Schleifenmitte gewickelt habt, verdreht die beiden Enden (siehe 4-5 in der nächsten Bildanleitung) und legt das verdrehte Ende in die Mittelfalte der Schleife. Bei Leder bildet sich nur eine, bei Stoffband bilden sich vielleicht auch mehrere...

Und jetzt kommt die Bildanleitung zum Zusammenbauen von Schleife und Armband. Ist nicht schwer :)


VORNE

HINTEN


| Fertig! Meine Bilder sehen dann so aus... |




Fehlt nur noch wie versprochen die Verpackungsidee: Was fällt einem sofort bei dem Begriff Schleife ein?
"Geschenk"...jooa, passt. Verdreht doch mal den klassischen Geschenkaufbau: Die Kleinigkeit (Schokolade, Tee, Badezusätze, Creme, Labello, Dekokosmetik...) innen, also in Papier verpackt. Und als Schleife gibt es auf dem Geschenkband das selbstgemachte Armband. Oder sogar statt Geschenkband! So ist das Armband Deko und Geschenk in einem! Mache ich auf jeden Fall dieses Jahr so!

Guckt unbedingt mal bei Nicole von KurvigSchön vorbei, die hat auch ein tolles DIY, ihr Armband ist wirklich filigran, wirklich toll!

Noch nicht genug von Schleifen und Armbändern? HIER, HIER und HIER gibt es noch mehr DIYs von mir dazu!

So weit, so schleifenverliebt
lici

21.10.13

Barock + Stiefel-DIY = Von "Barock-Apps" zum "Make-Over"


|| Barock ||
Hallo Barock. Entweder ist das Mode-Gebot "Opulenz" oder "Clean/Zurückhaltung" Ob derzeit laute Neonfarben gegen Schwarz-Weiß oder Statementschmuck und Tellerrock gegen gerade Sixtiesschnitte. Es konnte ja nicht lange dauern, bis die Barockzeit mit ihren Schnörkeln, prunkvollen Stickereien und verspielten Motiven da zum Thema werden sollte. Letzten Herbst dann der "große Trend", der diesen Herbst auf jeden Fall noch da ist. Mit den Mustern habe ich mich sofort angefreundet, mit der übertriebenen Opulenz mancher Umsetzungen nicht. Mein täglicher Stil geht eher in Richtung zeitlos bis klassisch, was dann die Bühne für spannenden Schmuck, raffinierte Accessoires und tolle Schuhe bildet. So zumindest der Gedanke, ich lege mir also nicht jeden Morgen nach neusten Trendreports die stylischste Kombination raus. Aber so fühle ich mich wohl. Reicht doch.
Neben meiner Schmuckbegeisterung durften dank Kleiderkreisel drei Paar Stiefel(etten) in mein Schuhregal einziehen und die alten liebevoll Stiefelchen genannten Treter vom letzten Jahr...also letztes Jahr habe ich den Barockstil schon bei mir einziehen lassen. Aber gleich die neuen Stiefeletten anmalen? Mit Gold? Neeee. Da musste eine Idee her.
Die Kurzfassung: Aus Stücken einer alten blickdichten Nylonstrumpfhose wurden fix zwei schmale Überzieher für die Stiefel gemacht. Auf schwarzen Stoff zwei verschiedene Barockmuster mit Schlagmetall (Kompositionsgold/"Bastelblattgold") appliziert und das ganze außen als Applikation auf die Überzieher geklebt. Ich sage auch, bei Tageslicht sind die echt nicht als "Apps" aufgefallen!! Noch eine Schicht Überlack (speziell für Schlagmetall) und schon ging es stilsicher hinaus in die Kälte.

| Material |

A und B: Anlegemilch
C: Überlack
D: Schlagmetall (Gold) und Pinsel 

Die Überzieher ("Barock-Apps")

"...angezogen..."



Jetzt haben sie es schon ein wenig hinter sich, aber ich mag sie noch viel zu gerne, um sie einfach wegzuschmeißen! Also kommt hier, was ich mit meinen Stiefelchen diesen Herbst gemacht habe: Die Barockifizierung. Genau genommen genau das gleiche wie letztes Jahr, nur das ich die Anlegemilch (den Kleber für das Schlagmetall) direkt auf die Schuhe aufgetragen habe. Das nennt man wohl unwiderruflich barockifiziert (*hmmmhmm*).

Facts:

  • Ich habe das Schlagmetall hier verwendet
  • Die Muster sind wie ihr sehen könnt völlig unterschiedlich von Schuh zu Schuh. Das finde ich einfach spannender als synchrone Schnörkel...
  • Die goldenen Pünktchen zwischen den Schnörkeln sind einfach leichte Reststücke, die kleben dort nicht. Genauso sind die Ränder und Kanten noch nicht perfekt "gesäubert". Aber das Fotografieren hatte in dem Moment Vorrang... ^^
  • Natürlich habe ich mir die Muster frei ausgedacht, aber die Inspirationen findet ihr u.a. hier gesammelt.



Anleitung für Schlagmetall:

  1. Trage die Anlegemilch dort auf, wo sich später goldene Flächen befinden sollen. In meinem Fall heißt das: male mit der Anlegemilch die Schnörkelformen auf den Schuh.
  2. Anschließend lass die Anlegemilch gut durchtrocknen! (ungefähr 20 Min., kann aber variieren)
  3. Trage dein Bastelblattgold vorsichtig auf, in dem du es sanft auf die (immer noch klebenden!) Flächen der Anlegemilch drückst. Lass alles ein Weilchen so ruhen, manche sprechen von 24 Stunden, manchen reichen auch schon sechs Stunden...guk am besten nach, was auf deiner Anlegemilchdose steht!
  4. Jetzt entfernst du vorsichtig das überschüssige Gold mit einem weichen Pinsel.
  5. Ähnlich ist es hier beschrieben








So weit, so barockt
lici


30.9.13

Herbstlaub + Blätterkrone = "headpieces" oder die neuen Accessoires

Nach etwas längerer Pause weiß ich jetzt, "was ich werden will", habe ich zwei neue Felder der Bastel-/Kunsttechniken ausprobiert und meine Liebe zu Glitzersteinen gepflegt...also kann ich jetzt auch wieder in Ruhe bloggen. Natürlich beschäftigt man sich auch im kreativen Bereich mit dem aktuellen Thema Herbst. Dank ein paar sonnigen Tagen kann man seine Sommersehnsucht ganz gut gegen ein wenig Herbstfreude eintauschen, spätestens beim Einsammeln der buntesten Blätter und Laternen-basteln. Heute stehen die Blätter im Vordergrund. Denn auch wenn Schmuckprojekte in Arbeit sind, gilt die andere Hälfte meiner Aufmerksamkeit immer noch den "headpieces", den Accessoires für den Kopf. Kämme, Haarreifen, Haarbänder und andere schmückende Objekte sind ein nicht zu verachtender Bestandteil meiner Projekte und finden gerade in der kälteren Jahreshälfte bei mir viel Verwendung. Wenn der kuschelige Pulli mit keiner der Ketten wirklich harmoniert, kommt eben was in die Haare. Bekommt da oben nebenbei auch mehr Aufmerksamkeit, als unter dem schönen neuen Mantel und dem traumhaften Schal... ^^
Die Umsetzung heißt also Blätter + Kopfstück. Seht selbst:

Das habe ich alles verwendet:

  • kleine Blätter aus Metall, am besten aus Dawanda-Shops (meine habe ich hier bekommen)
  • Metallfolie kupfer, 0,15 mm
  • Dottingtool oder Prägestift (Dottingtool ist günstiger und funktioniert sehr gut)
  • zwei Haarreifen und einen Haarkamm
  • (Heiß-)Kleber
  • Flüssigbronze (und Pinsel)

Hinweis: Die Flüssigbronze brauchte ich nur, weil der Haarreif und die eine Sorte der Blätter goldfarben waren.
Dementsprechend ist mein erster Schritt das Bemalen des Haarreifs:

Metallblätter. Flüssigbronze, Pinsel, Haarreif

Schritt 2: Ausschneiden von Blätterformen und anschließendes Prägen mit dem Dottingtool

Als dritter Schritt kommt natürlich das Zusammensetzen. Klebt die Blätter unregelmäßig und sich überlappend auf den Haarreifen/den Kamm. Oder, für den zweiten: klebt die Blätter zu einer Art kleinem Strauß an die eine Seite des Reifes:


Anschließend bemalt alle goldfarbenen Blätter ebenfalls mit der Flüssigbronze. Gleichzeitig lassen sich auch kleine Klebestellen "farblich anpassen".


Und schon seid ihr fertig! Morgen treffe ich mich mit zwei jungen Damen für ein Fototreffen, also werdet ihr die neuen Accessoires noch in Aktion sehen!




Also so kommen die Herbstblätter elegant auf den Kopf. Dafür dürfen die Blumenkränze jetzt in den Schrank, mindestens bis zum nächsten Frühling. Und dann dürfen auch bitte nur noch die feinen kleinen Kränze aus der Schublade. Was ich neulich noch an Blumengestecken auf Köpfen gesehen habe würde jedem Floristen für zwei große Sträuße reichen. Irgendwo hören die Trends doch auf, oder?

So weit, so herbstallerliebst,
lici
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