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25.4.15

Kalenderliebe + Illustrationen = my Moleskine


Unter dem letzten Post wurde ich von Julia nach meinem Kalender gefragt. Da der als Thema schon auf der Blogpost-Liste stand, komme ich Ihrem Wunsch mit Freude nach. Immerhin fällt er absolut in die Kategorie "selbermachen"... Wen es interessiert, unter den Fotos habe ich mal meine Stifteauswahl aufgeschrieben. Die sind in dem selbstgemachten Rollmäppchen immer dabei.
Und bevor hier mein Schwärmen falsch gedeutet wird: Ich habe nichts in diesem Post geschenkt bekommen, zum Testen bekommen oder verlinke versteckt eine Firma. Das ist einfach mein Kalender, sonst nix. ;)

Warum so bunt? Nun, mein Kalender ist für mich gleichzeitig Planer, Langzeit-Projekt und Aufgabe. Ich bereite die Wochen immer ein wenig vor und vervollständige sie dann, wenn sie dran sind. Auf diese Art freue ich mich wirklich täglich darüber, den Planer zu verwenden.
Zum Einsatz kommen Washi Tapes, diese DIY-Aufkleber, schöne Papiere und Fundstücke.
Der Begleiter meiner Wahl ist von Moleskine, im Format A5. Der Hauptgrund für meine Wahl war, dass er 18 Monate abdeckt (ein sogenannter akademischer Kalender), was zum Studienbeginn im Herbst einfach das sinnvollste war. Der Vorteil gegenüber einem "Schülerkalender" ist, dass er nicht im Sommer endet, sondern zum Jahreswechsel 15/16, also kann man ohne Probleme zu einem Standardkalender übergehen. 

Die restlichen Vorteile habe ich hier mal in einer Liste zusammengefasst, natürlich auch die Contras:
  • Softcover. Finde ich im alltäglichen Umgang schlichtweg angenehmer als Hardcover. 
  • Die Aufteilung: links die Woche, rechts Platz für Notizen, Zeichnungen, Zettel... Die Termine nach links, rechts Anmerkungen, Listen und schöne Dinge.
  • Extras. Vollständige Monatsübersicht und der typischen Zusatzteil (Feiertage etc.) sind vorhanden, aber in Maßen. Verwende ich gerne für Geburtstage.
  • Stundenplan. Ein akademischer Kalender hat immer Platz für Stundenpläne. Hier zwar nur zwei Seiten, aber die sind so gestaltet, dass locker zwei untereinander passen.
  • Farben. Mir gefällt sehr, dass Moleskine einen zurückhaltenden Farbton für den Vordruck verwendet. Über Linien zu schreiben ist damit kein Problem, wenn man sie hingegen einhält, wirken sie eher wie ein vornehmer Vorschlag. Dazu passt das cremefarbene Papier und sieht einfach schick aus.

Mögliche Nachteile:
  • Papier. Wie schon häufig in Foren gelesen, ist das Moleskine-Papier tatsächlich nicht mehr so toll wie früher. Füller und Stabilo sieht man durch, was mich nicht aufhält, aber definitiv besser sein könnte.
  • Linien. Wenn ich es mir aussuchen könnte, wäre die rechte Seite im Kalender blanko. Ich ziehe blanko immer vor, vor allem bei meiner Art der Nutzung. Dazu kann ich mir vorstellen, dass Menschen mit größerer Schrift die Linien zu eng sind. Als Mini-Schreiberin stört mich das aber nicht weiter.
  • Kein Bindersystem. Anders als bei Filofax und co, kann man nicht viel dazwischen einheften. Aber mir persönlich fehlt das nicht, ist also kein echter Nachteil für mich.
Also auf geht's in die Bilderflut. Hätte ich die näher zusammengefasst, würde man die Details überhauptnicht mehr erkennen können... Die meisten Namen habe ich unkenntlich gemacht, bitte verzeiht die Unordentlichkeit dabei. Kommentare dazu sind in den Bildunterschriften!

Licht aus, Vorhang auf: Mein Baby und die Stifte.

Die Startseite. Die Ringelmuster sind ein stetig wachsendes Dauerprojekt.

Die Weihnachtsseite. Links verschlüsselt in russischen Buchstaben die Geschenkeideen...

Washi Tapes + Pink
Das blaue Band ist eine Collage aus selbstgezeichneten Federn.

Die Duchess aus Aristocats...musste ich mir einfach ausdrucken!
Ich zeichne gerne so kleine Kanten...besonders wenn ExPhysik langweilig wird... ^^
Gezeichnete Federn...meine Art der Meditation.
Ostereier, Osterplanung, Osterhasen...
Naja, das hier sind nur ein paar Seiten. Im großen und ganzen ist der kalender also eine Mischung aus Terminen, to-do-Listen und Ablenkung in langweiligen Vorlesungen.^^
Und weil Listen so schön sind, machen wir die Stiftesammlung gleich in bekannter Form:

Meine Schreibgeräte: 
  1. Der Liebling: Mein Kolbenfüller von Pelikan. Schreibt wundervoll und hat einfach Stil... Tatsächlich ganz traditionell ein Konfirmationsgeschenk.
  2. Die Bunten: Stabilos! Fast alle Farben + Textmarker. Meine Mitschriften strukturiere ich immer mit mindestens drei zusammenpassenden Farben...
  3. Der Dauerbrenner: Nix Kuli, bei mir ein schwarzer Pigmentliner! Schreibt sich noch etwas besser als andere Fineliner und ist auch noch wasserfest. Und mein Lieblingszeichenstift. Nachdem ich mittlerweile sehr viele Formen ausprobiert habe, ist zum Dauergebrauch der PITT Artist S von Faber-Castell der beste und für Zeichnungen etc. Stärke 0.1 von Edding oder UniBall. Und ein Bleistift samt Radiergummistift.
  4. Die Kreativen: In wechselnder Besetzung Lackstifte (kupferfarben und weiß), Aquarell-Buntstifte, Brush-Liner und Kugelschreiber.

Nutzt ihr Kalender?  Auch aus Papier? Wenn ihr schon mal was dazu gepostet habt, lasst mir gerne eure Links da!

So weit, so verplant,
lici

6.8.14

Tee + Schmetterling = Schere, DIY, Papier


Da surft man neulich abends nichts ahnend durch die Weiten der bevorzugten Suchtquelle Pinterest mit einer Tasse Tee vor sich, begegnet einem doch glatt die Idee. Also wirklich die Idee... Warum bin ich da noch nie drauf gekommen? Die Designerin, deren Idee ich hier aufgreife, heißt Yena Lee. Ich habe sie ein bisschen verändert und auf meine Art und Weise gemacht. Diese Pappzettelchen fallen mir immer wieder in die Tasse. Da ist ein  zarter Schmetterling doch die elegantere Lösung!  Alleine die Möglichkeiten für Themenpartys, Geburtstage, Mitbringsel...

Hier und heute auf meinem Blog möchte ich euch zeigen, wie man sich selbst eine Schablone den eigenen Vorlieben entsprechend herstellen kann. Es gibt unzählige Möglichkeiten, diese Schmetterlinge zu bemalen, oder zu verzieren. Aus zwei Gründen zeige ich erstmal nur die weiße Grundform:
Erstens damit alle, die das hier wirklich lesen erstmal selbst auf Ideen kommen können. Bei mir sind die ersten Assoziationen nämlich häufig die besten... Zweitens habe ich einige verschiedene Ideen schon ausprobiert, die Fotos davon würden diesen Post viel zu lang machen... ^^

Alles was ihr braucht sind:

  • dickes Papier (280g/m²), ich habe seidenmattes Fotopapier verwendet
  • eine dicke Nadel
  • eine Schere
  • Bleistift und ein Blatt Schmierpapier
  • euren Lieblingstee in Teebeuteln


1]  Probiert auf dem Schmierpapier verschiedenste Schmetterlingsformen aus, bis ihr eure gefunden habt. Zugegeben, ich habe mehrere Versuche gebraucht, bis ich meine Form gefunden hatte. Probiert ruhig mal Dreiecke, Herzen und Kristallformen aus. Jeder hat so seine eigene Vorstellung von einem wirklich hübschen Schmetterling...
Wenn ihr eure Flügelform habt, knickt das Blatt in der Mitte und schneidet die Form aus. Jetzt braucht ihr nur noch den Schnitt für die Tasse oder das Glas.

Ausprobieren...
Meine anderen Versuche...

2]  Jetzt wird die Schablone angewendet: Knickt das feste Papier gerade soweit um, dass der halbe Schmetterling gut drauf passt. Jetzt heißt es die gefaltete Schablone um die Faltung des Fotopapiers legen und mit einem Bleistift umranden. Nur noch ausschneiden und schon habt ihr euren ersten Schmetterling!




Das ist meine endgültige Schablone geworden

3]  Schneidet das Band des Teebeutels am Papierzettel ganz knapp ab.


4]  Legt den Schmetterling auf den Küchenschwamm und stecht mit der dicken Nadel oberhalb des Ausschnittes durch den Knick. Fädelt den Faden des Teebeutels durch das Loch und verknotet es eng am Ende. Als Knoten habe ich einen dreifachen Brezelknoten verwendet:




Und schon Fertig!





Was für eine hübsche Geschenkidee, oder? Ich kann euch sagen, ich habe schon einige gemacht mittlerweile! Einfach, weil es so schnell geht und dabei so eine zauberhafte Idee ist! Eine liebe Freundin bekommt gleich ein paar Exemplare mit meinem Lieblingstee...
Freut euch auf verschiedenste Gestaltungsideen!



So weit, so flatterhaft,
lici

P.s. Wer wenig Zeit und Interesse an meiner Vorlage hat, kann mir gerne seine Mailadresse in einem Kommentar da lassen, dann schicke ich euch die gerne!

2.4.14

oft gemacht + oft gesehen = bekannte DIYs II

Wie hier schon mal erwähnt gibt es im Netz einige DIYs, die gefühlt alle machen bzw. gemacht haben...Sozusagen DIY-Trends. Ich werde hier ab und zu mal eine kleine Auswahl solcher Beobachtungen posten (Links nur auf Anfrage), mich würde sehr interessieren, ob ihr einige davon auch schon so oft gesehen habt wie ich!

Runde II:

- maritim/ rope
- proenza schouler kette
- stickgarn umwickelte sachen:
   armband, gürtel, kette...
- spitze + shorts
- armbänder mit "hardware"
- geflochten/umwickelt mit rhinestones
- alles mögliche mit mit quaste/"tassel"

Tja, wie meine Stichpunkte zeigen handelt es sich hier um Trends, die nicht mehr ganz sooo aktuell sind. Sehr viele Blogs haben Ketten von Proenza Schouler nachgearbeitet, im Hype der mit Stickgarn dicht umwickelten Accessoires wie zum Beispiel Armbänder und Gürtel. Ein gerade wieder aufkochender Trend ist der, die eigenen Shorts mit mit Spitze zu verzieren. Der Spaß am Quastenherstellen ist gerade verflogen, aber Armbänder oder Armreifen mit umwickelten Strassbändern findet sich noch sehr oft in der Blogosphäre, gerade besonders gerne in Neon.

Ich möchte betonen, dass ich hier nur meine Beobachtungen darstelle, ohne jegliche Wertung. Meine eigene Meinung zu dem Thema werde ich nur auf Nachfrage oder später noch an anderer Stelle schreiben.

Runde II ist in Arbeit.

So weit, so beobachtet
lici

21.1.14

Ein Stift + ein bemalbarer Untergrund = Gebrauchsgegenstände-DIY


Beim Ausräumen alter Schränke fielen mir neulich ein paar alte Tassen in die Hände. Weiß und "fast-Weiß". An sich ganz nett, aber natürlich meldete sich gleich wieder mein kleines DIY-Teufelchen: "Liiici, du hast da noch einen schwarzen Porzellanmalstift, was hälst du davon, den zu benutzen? Außerdem wird es dringen mal wieder Zeit für ein paar Doodles..."
Da meine Widerstandskraft gegen mögliche DIY-Projekten praktisch nicht vorhanden ist, war die Umstzung der Idee in diesem Augenblick beschlossene Sache. Neulich habe ich ja hier schon ein paar Doodles veröffentlicht, obwohl es dafür ja den Zweitblog (doodled distraction, nennen wir es eher Archiv-Blog) gibt. Lieblingsmensch und ich sind fleißige Tee- und Kaffeetrinker, die Kunstobjekte sind also kräftig im Gebrauch! Und wer trinkt nicht gerne seinen Tee aus schrägen Unikaten?

Alles was ich gebraucht habe, waren ein Porzellanmalstift (schwarz) und meinen Ofen.

1// Tasse säubern
2// Tasse bemalen
3// Tasse entsprechend der Anleitung auf dem Stift im Ofen "backen", damit die Farbe wasserfest wird.

Hinweis: Wenn ihr warme und vielleicht schwitzige Hände habt, kann es passieren, dass ihr beim Festhalten der Tasse schon gemalte Teile wieder verwischt (ich vermute, durch Hautfette, Schweiß, etc.) Also lieber mit einer Serviette festhalten...

Aber seht selbst:

Nummer 1 war gerade in Benutzung und hat nur eine Seite bemalt bekommen...auf der
Rückseite steht einfach nur "His Lordship" ^^


Solche Tassen sind bestimmt auch ein nettes Geschenk für Kaffeesuchtis und Teeholiker... Zu welcher Fraktion gehört ihr so? Kaffee, Tee, Chai, mit Sojamilch, entkoffeiniert, Espresso oder Worldcoffe-Kreationen?
Also mich findet ihr um Punkt  5 Uhr mit einem Tässchen Earl Grey vor dem Kamin! ;)

So weit, so trinkb[art],
lici

2.12.13

Kristall + DIY = neue Technik und Gefunkel


Zur Feier der "2 vorne" bekam ich unter anderem ein neues Werkzeug. Nein, drei, aber heute geht es um das heißeste der drei und das meine ich wortwörtlich! Es handelt sich nämlich um eine Heißluftpistole. An sich stellt euch einen Fön vor...nur eben mit der Temperatur von bis zu 630°C. Da wären die Haare weg. Nein ehrlich, mit dem Gerät kann man einen Grill anzünden. Lici geht aber jetzt nicht plötzlich unter die Grillmeister, was soll das Ding denn jetzt? Neben Embossing kann man damit in der kreativen Ecke auch Schrumpfschlauch verwenden. Das ist ein Gummischlauch, der unter Wärmeeinfluss gleichmäßig zusammenschrumpft (kommt aus der Elektrotechnik). Übrigens, man kann damit auch eine Creme Brulee retten...

Zurück zum DIY. Zugegeben, das kann man nur machen, wenn man das entsprechende Equipment in Form von Schrumpfschlauch und Heißluftfön zur Hand hat, aber ich bin viel zu stolz um es hier nicht zu veröffentlichen! Mit Bergkristall habe ich mich letzten Winter schon beschäftigt, jetzt kommt die zweite Runde.

Ihr braucht 

  • Schrumpfschlauch (schwarz) Durchmesser 1,0 cm wenn ich mich nicht irre
  • Schmuckkettchen in zwei Stärken + Ösen
  • Neun Bergkristallspitzen
  • Verschluss inkl. Ösen
  • Zangen und Heißluftfön

Ich habe zuerst die Bergkristallspitzen in kleine Stücke Schrumpfschlauch gesteckt, so in etwa zur Hälfte und dann in die zweite Hälfte ein kleines Stückchen Kette gelegt. Mit etwas hin und her konnte ich das mit einer Zange so festhalten, dass es durch den Fön (auf 180°C) nicht weggeflogen ist und trotzdem der Schrumpfprozess nicht beeinträchtigt wurde. Das ganze mit einem zweiten Kristall, und den dann an das andere Ende der Kette geschrumpft. Der Schrumpfschlauch war von vorneherein so schmal, dass er gerade so über die Kristallenden passte. Daher denke ich mir, dass genug Spannung den Kristall in seiner Form hält. Bei der zweiten Kette unten habe ich den Kristall eingeschrumpft, konnte ihn aber hinterher wieder problemlos aus seiner jetzt perfekten (!!!) Fassung ziehen. Etwas Sekundenkleber und zack...Problem gelöst ^^


Naja, die Spitzen habe ich dann an ihren Kettchen mit Ösen an einem langen Stück Kette befestigt. Noch etwas schmales Kettchen dazu und es fehlte nur noch der Verschluss! Bergkristallspitzen sind nicht gleichmäßig geformt, daher sollte die Kette an sich auch etwas unregelmäßig bleiben. Ich würde behaupten, das hat geklappt...






Und die andere, schmal, schlicht, ein wenig anders. Und Boxchain ist gar nicht so schlecht...




Verpackungsidee? Passend, wenn ihr Schmuck verschenkt: Schonmal ausprobiert, den Schmuck einfach in den Tannenbaum zu hängen? Es ist ein schöner Spaß, wenn man sagen kann: "Da ist noch eins, du hast es nur noch nicht gefunden" Und dazu funkelt es im Baum noch ganz hübsch. Am liebsten noch mit einer Schleife in der Farbe des übrigen Baumschmucks, das tarnt und schmückt zugleich. Und wer kleine Mneschen noch etwas ärgern möchte, hängt es außer Reichweite oben in den Baum. Aber als kleiner Mensch rate ich da, nicht allzu lange zu warten, sonst wird es echt fies... ;)

So weit, so kristallverliebt
lici

27.11.13

DIY + #teamBB = "no sew phone case"


Stellt euch vor, ich bin jetzt mit zwanzig Jahren stolze Besitzerin meines ersten Smartphones. Jetzt versetehe ich auch, warum man sein Baby gerne geschützt unterbringen möchte. Ich zeige auch daher heute, wie ihr eure eigene wunderschöne Handyhülle zum Beispiel aus Leder machen könnt, ohne auch nur einen Stick nähen zu müssen! Entscheidend ist dabei nicht das Material, daher kommt von mir vor allem das Schnittmuster und die grundlegende Anleitung, die tatsächliche Gestaltung kommt dann natürlich von euch! Dementsprechend lässt sich so eine Hülle auch für ein Tablet machen...

Alles was ihr braucht ist:

  • Papier, Maßband und Stift um eine Vorlage zu erstellen
  • Material für die Hülle (z.B. Leder, festen Stoff, feste Folie)
  • eine Lochzange, für dünneres Material reicht auch ein Locher 
  • dünnes Band zum stabilisieren
  • dekoratives Band, Kordel, Spitze oder Kettchen + Ösen

Als erstes muss die Vorlage erstellt werden. Zeichnet erstmal den Umriss eures Telefons oder Tablets auf ein Blatt Papier und begradigt die Kanten auf das kleinstmögliche Rechteck, in das die Handyform passt. Auf der Grafik könnt ihr sehen, dass ihr außerdem noch die Höhe des Handy braucht und dazu dann eine Zugabe rechnet.


Wenn ihr dann euer Stück Stoff/Leder/Folie ausgeschnitten habt, braucht ihr die Löcher, damit auch eine Hülle daraus wird. Dazu markiert ihr mit dem Stift auf drei von vier Seiten (beide kurze und eine lange) die Positionen der Löcher im Abstand von 1 cm. 


Jetzt kommt das dünne Band zum Einsatz. Ihr legt die Hälften aufeinander, webt damit einmal durch alle Löcher hin und wieder zurück und verknotet es (auf dem Bild ist nur der Hinweg zu sehen).


Jetzt kommt der dekorative Teil: Ich habe mir dafür zwei Sorten Schmuckkettchen ausgesucht, die ich unregelmäßig hin und her durch die Löcher geführt und mit Ösen fixiert habe.
Um die Kettchen oder das Band durch die Löcher zu bekommen, habe ich mir eine kleine Hilfe aus einem Stückchen Draht gebaut:




Und jetzt kommen noch ein paar Detailbilder:




Lederreste eignen sich genauso gut wie Folienstücke oder LKW-Plane. Daher habe ich noch ein paar Ideen/Inspirationen für euch (aus Copyrightgründen nur schriftlich ^^)


  • Erinnert ihr euch an den Sommertrend "Clear Clutches"? Wundervoll hierfür, guckt mal bei truebluemeandyou.tumblr.com, die hat in ihrem Archiv mehrere gute Anleitungen!
  • LKW-Plane im Stil der Taschen von Freitag
  • Schwarzes Wildleder mit Nieten
  • Dupont-Seide mit Seidenband
  • Dunkelblauer fester Stoff mit weißer Kordel im Marinelook 

Und jetzt die neulich versprochene Verpackungsideee:
Zur Verpackung eines neuen Telefons oder Tablets ist so eine Tasche natürlich super geeignet, aber was ich neulich ausprobiert habe, weil mir die Zeit fehlte: Ein Stilvoll bedruckter Briefumschlag aus schwerem Papier ist für so schmale Geschenke super. Da kann man auch gleich noch die passende Karte mit rein legen. Ich empfehle also schwarze, silberfarbene oder goldfarbene Stempelfarbe und ein zeitloses Motiv. Ich werde da bestimmt noch ein paar von machen, da kommen dann auch noch Fotos...

So weit, so geschützt,
lici

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